Dirt Devil EVO Swiffer Wischroboter Test



Dirt Devil WischroboterBeim EVO Swiffer handelt es sich um einen Wischroboter. Anders als bei den Saugrobotern, verfügt das Gerät nicht über Bürsten und eine Saugvorrichtung. Vielmehr wird bei dem EVO Swiffer ein Wischtuch an der Front befestigt, mit dem der Wischroboter anschließend über den Boden fährt. Der Wischroboter ist deshalb auch nur für den Einsatz auf Hartböden geeignet. Das Tuch kann trocken oder feucht sein.

Optik

Optisch unterscheidet sich der Wischroboter von den meisten Saugrobotern durch seine eckige Form und ein modernes Design. An der Frontseite wird das Wischtuch befestigt. Der Wischroboter ist sehr flach gebaut, sodass er auch gut unter flachen Möbeln wischen kann.

Navigation

Der Wischroboter orientiert sich über ein sogenanntes Indoor-GPS. Das klingt gut, hat aber nichts mit der Satellitennavigation zu tun. Es handelt sich dabei um einen kleinen Würfel der im Raum etwas erhöht platziert wird und ein Signal aussendet. Anhand dieses Signals weiß der Wischroboter wo er sich befindet und kann sich im Raum orientieren. Durch dieses recht intelligente System wischt der Wischroboter nicht planlos in der Gegend herum, sondern geht systematisch und gezielt vor. Der Wischroboter ist dabei angenehm leise.

Reinigungsleistung

Bei der Betrachtung der Reinigungsleistung des Dirt Devil EVO Swiffer, sollte man im Hinterkopf behalten, dass es sich um einen Wischroboter und nicht um einen Saugroboter handelt. Haare und Staub werden von dem Wischroboter gut aufgenommen. Alles was darüber hinaus geht, ist nicht sein Spezialgebiet. Also z.B. grober Schmutz, Steinchen  und kleine Papierreste werden nicht bzw. nur teilweise aufgenommen. Auch bei stark verschmutzten Stellen, die eigentlich geschrubbt werden müssten, muss der Dirt Devil EVO passen. Den hierfür notwendigen Druck kann der Wischroboter nicht aufbauen. Deshalb ist es auch empfehlenswert, den Wischroboter regelmäßig einzusetzen, damit solch ein Schmutz garnicht erst entsteht. Da der Wischroboter keinen Wassertank an Bord hat, ist die Reinigungsleistung nicht nur durch die Akkulaufzeit, sondern auch durch  die Feuchtigkeit des Tuches bedingt. Die Tücher werden nach ca. 20qm Reinigung zu trocken, um noch gut Ergebnisse zu erreichen. Abhilfe kann hier ein Schluck Wasser, der dem Wischroboter quasi vor die Füße geworfen wird. Beim Trockenwischen fährt der Wischroboter nur vorwärts, beim Wischen mit einem Feuchttuch greift ein anderer Modus und er bewegt sich in Bögen vor- und zurück. Der EVO merkt sich z.B. Hindernisse denen er auf seinem Reinigungsvorgang begegnet und wischt nach dem Reinigungsvorgang hier nochmal gezielt nach.

Akkulaufzeit – und ladezeit

Die Akkulaufzeit ist beim Trockenwischen höher als beim Feuchtwischen. Beim Trockenwischen kann der Roboter ca. 2 Std  mit einer Akkuladung auskommen und dabei bis zu 90qm wischen. Beim Feuchtwischen ist der Energieaufwand unter anderem bedingt durch die aufwendigere Wischtechnik höher und die Laufzeit geringer. Hier schafft der Wischroboter gerade mal einen (größeren) Raum. Dann ist sowohl der Akku platt, als auch das Feuchttuch nicht mehr feucht. Anschließend muss der Wischroboter mit dem Steckernetzteil aufgeladen werden. Eine Ladestation wie bei den meisten Saugrobotern gibt es nicht. Zu Bemängeln ist die lange Ladezeit von ca. 10 Std. Diese führt meist dazu, dass der Roboter an einem Tag nicht die ganze Wohnung reinigen kann.

Fazit

Wer explizit nach einem Wischroboter für das Wischen von Hartböden sucht, der dem steht mit dem Dirt Devil EVO Swiffer ein gutes Exemplar zur Verfügung mit einem guten Preis- Leistungsverhältnis. Wer in seiner Wohnung Teppichboden oder Teppiche hat, sollte lieber zu einem Saugroboter greifen. Im Zusammenspiel mit einem richtigen Saugroboter, kann der Wischroboter ein gutes Team bilden und das Staubsaugen und Wischen auf dem Boden ersetzen.