Klarstein Cleanrazor und Solac AA 3400 EcoGenic Test



Dieser Artikel beschreibt die beiden Saugroboter-Modelle Klarstein Cleanrazor und Solac AA3400 EcoGenic. Es handelt sich um bauähnliche Modelle, die unter verschiedenen Marken vertrieben werden. Der Solac EcoGenic verfügt über einen etwas leistungsstärkeren Akku.

Design und Ausstattung

Klarstein Cleanrazor und der Solac Ecogenic kommen im für Saugroboter typischen runden Design daher. An der Front und Seite verfügen Sie über Sensoren, mit denen sie sich im Raum orientieren. An der Rückseite befindet sich der Staubbehälter. Auf der Oberseite befinden sich vier Tasten, mit denen der Saugroboter bedient wird. Die Bedienung des Saugroboters kann auch über die Fernbedienung erfolgen, die im Lieferumfang enthalten ist.
Auf der Unterseite befindet sich eine Hauptbürste, die Dreck und Staub in den Staubbehälter befördert. Eine Seitenbürste wie beim Roomba befördert den Schmutz in die Mitte. Als besonders Schmankerl verfügt der Saugroboter über eine UV-Lampe, die auf den Boden gerichtet ist und eine antibakterielle Wirkung besitzen soll, deren Wirkung wir aber nicht testen konnten.

Navigation

Mit den Sensoren orientiert sich der Saugroboter im Raum und kann Hindernisse umfahren. Mit den Absturzensoren kann er Treppenabsätze erkennen. Auf freier Fläche spult er das spiralförmige Navigationsprogramm ab. Stößt er an ein Hindernis ändert er entweder die Richtung oder fährt an dem Hindernis entlang bzw. drumherum. Mit der mitgelieferten Schrankeneinheit können Zonen eingerichtet werden, in denen der Saugroboter nicht saugen soll. Schwierigkeiten bereiten dem Klarstein Cleanrazor Möbelfüße und Schwellen. Er hängt sich doch recht gerne an diesen auf. Dies ist bei vielen Saugrobotern Problem, jedoch kommen Saugroboter von anderen Herstellern wie zum Beispiel Samsung oder iRobot besser mit solchen Hindernissen besser klar.

Saugleistung

Der Klarstein Cleanrazor bringt eine gute bis sehr gute Saugleistung. Wie bei allen Saugrobotern ist die Saugleistung auf Hartböden besser als auf Teppichböden. Mit einem speziellen Sensor kann der Saugroboter besonders schmutzige Stellen erkennen und bearbeitet diese besonders intensiv.
An der Unterseite kann ein Mopptuch befestigt werden, mit dem zusätzlich der Boden gewischt werden kann. Zwei dieser Tücher sind im Lieferumfang enthalten. Über die Programmierfunktion können Uhrzeiten und Wochentage eingestellt werden zu denen der Staubsaugerroboter selbstständig den Reinigungsvorgang durchführt.Die Lautstärke ist höher als bei den hochpreisigeren Saugrobotern von Samsung und iRobot, ist aber im akzeptablen Bereich.

Akkuleistung

Hier besteht der größte Unterschied zwischen dem Klarstein Cleanrazor und dem Solac Ecogenic. Während der Klarstein Cleanrazor einen Akku mit einer Kappazität von 1.500mAh besitzt, kann der Solac Ecogenice mit 2.200 mAh aufwarten. Dies macht sich natürlich in der Akkuleistung bemerkbar. Wenn der Klarstein CleanRazor nach ca. 60 Minuten den Weg zur Ladestation antritt, kann der Solac Ecogenic noch munter ca. 30 Minuten weiter saugen. Anschließend möchten beide ca. 4 Stunden aufgeladen werden, was gut eine Stunde länger ist als bei den etwas höherpreisigeren Robotern.

Fazit

Wer eine günstigere Alternative zu den High-End Saugrobotern von Samsung oder iRobot sucht und idealerweise keine Türschwellen in der Wohnung besitzt, der bekommt mit dem Klarstein Cleanrazor oder dem Solac EcoGenic ein Gerät mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis. Es lohnt ein Preisvergleich: Der Saugroboter Karstein CleanRazor ist günstiger als der Solac Ecogenic, hat aber den schwächeren Akku.