Vorwerk Kobold VR100 Test



vorwerk-kobold-vr100-an-stationMit dem Kobold VR100 präsentiert Vorwerk ein ausgereiftes Exemplar eines Saugroboters. Mit Lasertechnik vermisst der Kobold den zu reinigenden Raum und fährt ihn Bahn für Bahn ab.

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Design und Ausstattung

Der Vorwerk Kobold VR100 basiert auf dem XV-11 von Neato Robotics. Insbesondere die Lasertechnik und das Gehäuse bilden hier die Grundlage. Vorwerk hat aber hier laut Eigenaussage, die eigenen Erfahrungen in das Modell mit eingebracht. So stammt beispielsweise ein verbessertes Saugelement aus eigener Entwicklung. Außerdem verfügt er zusätzlich über eine seitliche Bürste.

Beim Design unterscheidet sich der Kobold VR100 mit seiner eckigen Vorderseite von den meisten anderen Saugrobotern, die meistens ein komplett rundes Gehäuse haben. Dafür hat er 2012 beim red dot award in der Kategorie product design eine honourable mention erhalten.

Da der Kobold keine Fernbedienung hat, wird er über ein Display und Tasten auf der Oberseite bedient. Interessant ist die USB-Buchse an der Seite des Saugroboters. Mit dieser kann man den Saugroboter an den heimischen PC anschließen und die Software des Saugroboters updaten. Damit kann Vorwerk den Staubsaugerroboter noch weiterentwickeln und verbessern, obwohl man ihn schon zu Hause stehen hat. (siehe Hierzu auch den Artikel zum Update des Kobold Saugroboters)

Navigation

Der Kobold VR100 orientiert sich mit Lasertechnik. Der Saugroboter vermisst damit  den zu reinigenden Raum und erstellt einen virtuellen Grundriss, den er anschließend abarbeitet. Abarbeiten ist hier der richtige Ausdruck, denn der Kobold fährt den Raum gemächlich, dafür aber gründlich, Bahn für Bahn ab. Stößt er dabei auf ein Hindernis, umfährt er es und setzt seinen Weg nach dem Hindernis fort. Dabei helfen ihm die zusätzlichen optischen Sensoren. Die Sensoren verhindern auch, dass er an Absätzen abstürzt.

Wie bei anderen Saugrobotern kann man Bereiche markieren, die der Saugroboter nicht befahren soll. Dies erfolgt aber nicht durch eine virtuelle Wand, sondern durch

Ein weiterer Vorteil der Lasertechnik ist der mögliche Einsatz bei Nacht. Während Saugroboter, die sich über ein Kamerasystem orientieren einen hellen Ram benötigen, kann der Kobold VR100 auch in dunklen Räumen seine Arbeit verrichten.


Reinigungsleistung

Der Kobold VR100 verfügt über drei Reinigungsprogramme.

  • Normaler Reinigungsmodus
  • Spot-Reinigung
  • Timer-Funktion

Im normalen Reinigungsproramm fährt der Saugroboter seine Bahnen und kehrt zur Ladestation zurück, wenn er mit dem Raum fertig ist. Bei der Spot-Reinigung reinigt er einen quadratischen Bereich. Mit der Timerfunktion können Wochentag und Uhrzeit eingestellt werden, an denen der Saugroboter seine Arbeit selbstständig aufnimmt.

Die Bürsten und Saugwerk des Kobold VR100 verrichten hier gute bis sehr gute Arbeit. Auf Hartböden erreicht er wirklich sehr gute Leistungen. Aber auch auf kurzflorigen Teppichen macht der Kobold VR100 eine gute Figur.

Der Kobold VR100 ist etwas lauter als die meisten anderen Saugroboter.

Akku

Während die meisten Saugroboter einen (günstigeren) Ni-MH-Akku verbaut haben, kann der Kobold mit einem Lithium-Ionen-Akku aufwarten. Dadurch ist eine längere Lebensdauer zu erwarten. Lithium-Ionen Akkus kennen auch keinen Memory- oder Lazy-Battery-Effekt.

Wenn der Akku leer ist, fährt der Kobold VR100 selbstständig zu seiner Ladestation zurück. Die Ladezeit beträgt ca. 120 Minuten. Anschließend setzt er die Arbeit an der Stelle fort, an der er aufgehört hat.

Fazit

Der Kobold VR100 Saugroboter von Vorwerk überzeugt durch eine sehr gute Reinigungsleistung und eine hochwertige Verarbeitung. Mit seinem innovativen Navigationssystem fährt er den Raum systematisch ab und umrunde Hindernisse leicht. Leider trübt der hohe Preis ein wenig die Freude an diesem Saugroboter. Wer aber bereit ist, für hohe Qualität auch einen hohen Preis zu zahlen, der ist mit dem Kobold VR100 gut beraten.

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Bilder Saugroboter Kobold VR100


Fotos: Vorwerk